Die Jugendsprache hat eine Vielzahl an originellen, oft lautmalerischen oder metaphorischen Begriffen für Geld hervorgebracht. Sie drücken nicht nur Besitz aus, sondern auch Status, Knappheit oder lässige Distanz zum Zahlungsmittel.
Synonyme zu „geld jugendsprache“
AscheZasterKröten
MäuseSchotterPinke
PiepenFlockenBimbes
KiesKoks
Gegenteile & Gegenstücke
SchuldenMangel
Was bedeutet „geld jugendsprache“?
In der Jugendsprache wird Geld selten buchstäblich beim Namen genannt. Stattdessen verwenden Jugendliche bildhafte, oft subkulturell geprägte Ausdrücke wie „Kohle“ (Brennmaterial für Heizung), „Knete“ (formbare Masse) oder „Moneten“ (aus dem Rotwelschen). Diese Wörter transportieren eine lässige, ironische oder abgrenzende Haltung gegenüber dem Thema Finanzen – sie machen Geld greifbarer, aber auch weniger heilig.
Wortart: Substantiv, Neutrum (umgangssprachlich, jugendsprachlich)
Anderes Wort für: Umgangssprachliche Bezeichnungen für Zahlungsmittel – allen voran Kohle, das heute das verbreitetste Jugend-Synonym ist.
„geld jugendsprache“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
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Häufige Fragen
Welches Jugendwort für Geld ist am häufigsten?
Das mit Abstand verbreitetste Synonym ist „Kohle“. Es wird nicht nur von Jugendlichen, sondern auch in der allgemeinen Umgangssprache aller Altersgruppen genutzt. Der Begriff stammt aus der Arbeitersprache des 19. Jahrhunderts und hat sich als universeller Geldbegriff etabliert – vor allem in Kombination mit „viel Kohle“ oder „keine Kohle“.
Ist „Knete“ ein reines Jugendwort?
„Knete“ gilt als typisch jugendsprachlich, wird aber auch von Erwachsenen verstanden. Die Herkunft ist nicht ganz klar; vermutlich leitet es sich von der formbaren Knetmasse ab – Geld ist demnach etwas, das man „in der Hand formen“ kann. Im Gegensatz zu „Kohle“ ist „Knete“ stärker auf junge Sprecher konzentriert.
Woher kommt der Begriff „Moneten“?
„Moneten“ ist eine scherzhafte Abwandlung von lateinisch „moneta“ (Münze, Geld). Über das Rotwelsche, die Geheimsprache der Gauner und Fahrenden, gelangte der Begriff in die Jugendsprache. Anders als „Kohle“ und „Knete“ hat „Moneten“ einen leicht altmodischen, ironischen Klang und wird oft bewusst übertrieben eingesetzt.