
E-Scooter sind aus dem Alltag deutscher Städte nicht mehr wegzudenken. Doch was viele Fahrer vergessen: Seit Januar 2022 braucht jeder E-Scooter mit Straßenzulassung eine eigene Kfz-Haftpflichtversicherung. Die HUK-COBURG bietet diesen Schutz für das Versicherungsjahr 2026/2027 bereits ab 25,50 € pro Jahr an. Dieser Ratgeber zeigt, welche Kosten 2026 auf Sie zukommen, wo Sie das neue Versicherungskennzeichen erhalten, und wie Sie die beste Police für Ihre Situation finden.
Versicherungspflicht: Ja für E-Scooter bis 20 km/h · Kosten ab: 25,50 €/Jahr · Nummernschild erforderlich: Bei Straßenzulassung · Änderungen 2026: Neues Kennzeichen ab 01.03.2026
Kurzüberblick
- Pflicht ab 20 km/h: Kfz-Haftpflicht seit 01.01.2022 (KVMplus Versicherungsberater)
- HUK-COBURG ab 25,50 €/Jahr für 2026/2027 (HUK-COBURG Direktversicherung)
- Neues Kennzeichen spätestens ab 01.03.2026 (KVMplus Versicherungsberater)
- Exakte Bußgelder für 2026 noch nicht final festgelegt
- Nummernschild-Kosten variieren je nach Versicherer
- Unabhängige Testsieger-Listen von Stiftung Warentest stehen aus
- 01.01.2022: Einführung Versicherungspflicht
- 01.03.2025: Preiserhöhung Kennzeichen
- 01.03.2026: Neues Versicherungsjahr und Kennzeichen
- Online-Abschluss bei allen Versicherern möglich
- Sofort-Plaketten bei vielen Anbietern verfügbar
- Vergleichsportale bieten schnellen Überblick
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Pflichtversicherung | Kfz-Haftpflicht bis 20 km/h |
| Günstigster Tarif | 25,50 €/Jahr (HUK-COBURG) |
| Versicherungssumme | Bis 100 Mio. EUR |
| Selbstbeteiligung Teilkasko | 150 EUR |
| Neues Kennzeichen | Ab 01.03.2026 |
Wie viel kostet die Versicherung für den E-Scooter?
Die Kosten für eine E-Scooter-Haftpflichtversicherung variieren je nach Anbieter erheblich. Die HUK-COBURG bietet ihre Police für das Versicherungsjahr 2026/2027 offiziell ab 25,50 € pro Jahr an. Bei der LVM kostet der Basis-Schutz 33 € jährlich – und das unabhängig vom Alter des Fahrers. Wer bei der Zurich abschließt, zahlt ab 35,90 € pro Jahr (gültig ab 01.04.2026 für Fahrer ab 24 Jahren).
Kostenübersicht 2026
Sechs Tarife, ein klares Bild: Die günstigsten Haftpflicht-Policen beginnen bei rund 25 € pro Jahr, während umfassendere Deckungen mit Teilkasko auf 40–90 € jährlich steigen können. Die LVM bietet dabei eine Besonderheit: Ihre Kfz-Umweltschadenversicherung ist bis 5 Mio. EUR je Schadenfall inklusive.
| Anbieter | Haftpflicht ab | Teilkasko ab | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| HUK-COBURG | 25,50 €/Jahr | 47 €/Jahr | Online-Tarif |
| LVM | 33 €/Jahr | 77 €/Jahr | Alter-unabhängig, Umweltschutz |
| Zurich | 35,90 €/Jahr | 60,70 €/Jahr | 100 Mio. EUR Deckung |
| HUK24 | 10 €/Jahr | — | Sofort-Plakette, kein Ausland |
| CosmoDirect | 15 €/Jahr | — | Sofort-Plakette + Auslandsdeckung |
| Adam Riese | 18 €/Jahr | — | Sofort-Plakette + Auslandsdeckung |
Vergleich günstiger Tarife
Zwischen dem günstigsten Angebot von HUK24 (10 €) und dem Standardtarif der Zurich (35,90 €) liegen Welten – doch der Preis sagt nicht alles. HUK24 verzichtet bewusst auf Auslandsdeckung, während Anbieter wie Adam Riese oder CosmoDirect für wenige Euro mehr europaweiten Schutz mitliefern. Für E-Scooter mit einem Neuwert über 600 € empfiehlt sich eine Teilkasko, die bei LVM mit 150 € Selbstbeteiligung 77 € jährlich kostet.
Die Preise variieren je nach Anbieter deutlich. Wer einen günstigen Basis-Tarif wählt, sollte prüfen, ob darin die eigenen Nutzungsgewohnheiten abgedeckt sind – etwa bei Auslandsfahrten oder bei hochwertigeren Scootern.
Wo bekomme ich ein Nummernschild für den E-Scooter?
Das Versicherungskennzeichen ist für jeden E-Scooter mit Straßenzulassung Pflicht. Ab dem 1. März 2026 wird ein komplett neues Kennzeichen fällig – das alte ist ab diesem Datum ungültig. Die Plaketten gibt es direkt bei den Versicherern oder über spezialisierte Online-Portale.
Bestellmöglichkeiten
Die meisten Versicherer liefern die Kennzeichen-Plakette direkt nach Abschluss der Police. Bei der Zurich, LVM und HUK-COBURG ist die Bestellung des Versicherungskennzeichens nahtlos in den Online-Abschluss integriert. Für Fahrer, die sofort losfahren müssen, bieten Anbieter wie HUK24, CosmoDirect und Adam Riese eine sogenannte Sofort-Plakette: Die Plakette wird per Post oder teilweise digital bereitgestellt, sodass der Scooter noch am selben Tag legal gefahren werden kann.
Kosten für Kennzeichen
Die Kosten für das Kennzeichen selbst variieren je nach Anbieter. Laut Daten aus dem Versicherungsjahr 2025/2026 liegen die Preise für Versicherer ab 22 € für Fahrer über 23 Jahre. HUK24 bietet seine Haftpflicht inklusive Plakette bereits ab 10 € jährlich an, wobei hier keine Auslandsdeckung enthalten ist. CosmoDirect verlangt 15 € jährlich und deckt dafür auch Fahrten im europäischen Ausland ab.
Was das bedeutet: Für die meisten E-Scooter-Fahrer reicht ein Basis-Tarif mit Haftpflicht und Sofort-Plakette. Wer den Scooter jedoch auch im Urlaub oder bei Geschäftsreisen nutzen möchte, sollte auf die Auslandsdeckung achten – der Unterschied liegt oft nur bei 5–8 € pro Jahr.
Ist ein E-Scooter mit 20 km/h versicherungspflichtig?
Ja, und das gilt seit dem 1. Januar 2022. Die Versicherungspflicht betrifft alle Elektrokleinstfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, die eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) besitzen und im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind. Die Police muss eine Kfz-Haftpflichtversicherung umfassen, die Schäden an Dritten abdeckt.
Gesetzliche Pflicht
Die gesetzliche Grundlage ist eindeutig: E-Scooter mit Straßenzulassung fallen unter die Versicherungspflicht für Kraftfahrzeuge. Die Mindestdeckungssumme liegt bei 100 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden – bei der Zurich sind es sogar bis zu 12 Mio. EUR pro verletzter Person. Ohne gültige Versicherung drohen Bußgelder, und im Schadensfall haftet der Fahrer mit seinem gesamten Privatvermögen.
Ausnahmen und Grenzen
Es gibt nur wenige Ausnahmen: E-Scooter, die ausschließlich auf privatem Gelände genutzt werden, benötigen keine Versicherung. Auch Elektroscooter mit einer Höchstgeschwindigkeit unter 6 km/h (z.B. bestimmte Rollstuhl-Hilfen) sind von der Pflicht befreit. Für alle anderen – und das sind die meisten in Deutschland verkauften E-Scooter – ist die Haftpflichtversicherung Pflicht.
Die Versicherungspflicht gilt nur für E-Scooter bis 20 km/h. Modelle mit 22 km/h oder schneller erfüllen die ABE-Vorgaben nicht und dürfen nicht im öffentlichen Straßenraum betrieben werden – ein Umstand, den viele Fahrer nicht kennen.
Was das bedeutet: Wer einen E-Scooter mit 22 km/h kauft, kauft faktisch ein Fahrzeug ohne Straßenzulassung. Die Polizei kann das Kennzeichen konfiszieren und ein Bußgeld verhängen. Prüfen Sie vor dem Kauf immer die ABE-Unterlagen.
Welche Änderungen gibt es ab 2026 für E-Scooter?
Das neue Versicherungsjahr 2026 bringt für E-Scooter-Fahrer einige Neuerungen. Die wichtigste: Ab dem 1. März 2026 wird ein komplett neues Versicherungskennzeichen Pflicht. Das bisherige Kennzeichen verliert seine Gültigkeit – wer nach diesem Datum noch mit dem alten Zeichen unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld.
Neuregelungen
Das Versicherungsjahr beginnt traditionell am 1. März eines jeden Jahres. Ab 2026 gelten für viele Anbieter aktualisierte Tarife. Die HUK-COBURG hat bereits offiziell kommuniziert, dass die Haftpflichtversicherung für das Versicherungsjahr 2026/2027 ab 25,50 € pro Jahr zu haben ist. Bei der Zurich liegt das Preisbeispiel für April 2026 bei 35,90 € jährlich für Fahrer ab 24 Jahren.
Bußgelder und Regeln
Ohne gültige Versicherung drohen empfindliche Strafen. Die genauen Bußgelder für 2026 sind zum Zeitpunkt der Recherche noch nicht final festgelegt, doch die ADAC-Regelungen für Bußgelder zeigen den Rahmen: Fahrten ohne Versicherungsschutz können mit Bußgeldern von mehreren hundert Euro geahndet werden, im Wiederholungsfall auch mit Fahrverbot. Hinzu kommt die Stilllegung des Fahrzeugs.
Was das bedeutet: E-Scooter-Fahrer sollten ihre Versicherung rechtzeitig vor dem 1. März 2026 erneuern. Wer bis dahin keine gültige Police vorweisen kann, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern auch die Beschlagnahmung des Scooters.
Was kontrolliert die Polizei bei E-Scootern?
Bei Routinekontrollen achtet die Polizei auf mehrere Dinge: die Gültigkeit des Versicherungskennzeichens, die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h und das Vorhandensein einer gültigen ABE. Ein abgelaufenes Kennzeichen oder ein Scooter ohne Versicherungsschutz sind die häufigsten Verstöße.
Typische Kontrollen
Die Polizei kann bei Verdacht auf eine Geschwindigkeitsmanipulation eine technische Überprüfung anordnen. Wer seinen E-Scooter auf mehr als 20 km/h „getunt“ hat, verliert nicht nur die Betriebserlaubnis, sondern riskiert ein Bußgeld wegen illegaler technischer Veränderungen am Fahrzeug. Bei Streetbooster und ähnlichen Marken, die von Werk aus ABE-konform ausgeliefert werden, ist dieses Risiko gering.
Geschwindigkeitsregeln
20 km/h ist die maximal erlaubte Geschwindigkeit für E-Scooter im Straßenverkehr. Modelle mit 22 km/h sind nicht zulassungsfähig – wer einen solchen Scooter erwirbt und im öffentlichen Raum fährt, riskiert Sanktionen. Die ADAC-Regeln machen deutlich: Eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb der erlaubten Grenzen kann ebenfalls geahndet werden, wenn der Scooter nicht verkehrssicher ist.
Bewahren Sie die Versicherungsbestätigung digital oder als Papierkopie auf Ihrem Smartphone oder in der Jackentasche auf. Bei einer Kontrolle muss die Gültigkeit der Versicherung sofort nachgewiesen werden können.
Was das bedeutet: Ein E-Scooter mit gültiger Versicherung, ungetunt und mit ABE-Konformität ist für deutsche Straßen gerüstet. Die Kontrollen sind unkompliziert, wenn alle Papiere stimmen – und die Versicherung ist dabei der wichtigste Punkt.
So schließen Sie die Versicherung online ab
Schritt 1: Anbieter vergleichen
Nutzen Sie Vergleichsportale oder die Websites der Versicherer direkt. Achten Sie auf den Basispreis für Haftpflicht und prüfen Sie, ob eine Auslandsdeckung enthalten sein muss. Für E-Scooter unter 600 € genügt oft die Haftpflicht, für teurere Modelle lohnt sich die Teilkasko.
Schritt 2: Police online abschließen
Der Abschluss dauert bei den meisten Versicherern nur wenige Minuten. Sie benötigen: Fahrzeug-Identifikationsnummer (FIN), Name des Versicherungsnehmers, Geburtsdatum und Bankverbindung. Die HUK-COBURG, LVM und Zurich bieten den Prozess vollständig digital an.
Schritt 3: Kennzeichen erhalten
Nach Abschluss erhalten Sie das Versicherungskennzeichen per Post oder – bei Anbietern mit Sofort-Plakette – direkt nach Bestätigung. Bringen Sie die Plakette gut sichtbar am hinteren Kotflügel des Scooters an. Das Zeichen ist bis zum Ende des Versicherungsjahres (28. Februar) gültig.
Schritt 4: Erinnerung für 2026 setzen
Markieren Sie in Ihrem Kalender: Das neue Versicherungsjahr beginnt am 1. März 2026. Bis dahin muss die Verlängerung oder ein Wechsel zu einem neuen Anbieter erfolgt sein. Viele Versicherer senden automatisch eine Erinnerung.
Versicherungsvergleich: Haftpflicht und Teilkasko
Zwölf Anbieter, vier verschiedene Deckungsklassen: Die Unterschiede bei E-Scooter-Versicherungen sind groß und gehen über den reinen Preis hinaus.
| Anbieter | Haftpflicht | Teilkasko | Vollkasko | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| HUK-COBURG | ab 25,50 € | ab 47 € | — | Online-Tarife, 100 Mio. EUR Deckung |
| LVM | 33 € | 77 € | — | Alter-unabhängig, Umweltschaden inklusive |
| Zurich | ab 35,90 € | — | ab 60,70 € | 12 Mio. EUR pro Person |
| HUK24 | ab 10 € | — | — | Sofort-Plakette, kein Ausland |
| CosmoDirect | ab 15 € | — | — | Sofort-Plakette + Auslandsdeckung |
| Adam Riese | ab 18 € | — | — | Sofort-Plakette + Auslandsdeckung |
| Allianz | ab 35 € | ab 55 € | — | Breites Filialnetz |
| DEVK | ab 25 € | ab 45 € | — | GDV-Mitglied |
| ADAC | ab 30 € | ab 50 € | — | Mitglieder-Vorteile |
| InsurBro | ab 24,84 € | — | — | 2,07 €/Monat |
| HDI | ab 20 € | — | — | Sofort-Plakette |
| Generali | ab 30 € | — | — | Sofort-Plakette + Ausland |
Der Markt bietet für jedes Budget eine Lösung – von 10 € (HUK24, Basis, kein Ausland) bis 60,70 € (Zurich Vollkasko, inklusive Eigenfehler-Schutz). Für Vielfahrer im In- und Ausland lohnt sich der Aufpreis von 5–8 € für die Auslandsdeckung.
Tarife und Features im Detail
Über die reinen Preisen hinaus gibt es bei E-Scooter-Versicherungen einige Feature-Unterschiede, die für bestimmte Nutzerprofile entscheidend sind.
| Feature | HUK-COBURG | LVM | Zurich | HUK24 | CosmoDirect |
|---|---|---|---|---|---|
| Auslandsdeckung | Ja | Ja | Ja | Nein | Ja |
| Sofort-Plakette | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Teilkasko verfügbar | Ja | Ja | Nein | Nein | Nein |
| Vollkasko verfügbar | Nein | Nein | Ja | Nein | Nein |
| Selbstbeteiligung | 150 € | 150 € | variabel | keine | keine |
| Umweltschaden | — | 5 Mio. € | — | — | — |
| Mindestalter Fahrer | — | keins | 24 Jahre | — | — |
Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt LVM (alter-unabhängig, Umweltschaden inklusive) oder HUK-COBURG (hohe Deckungssumme, breite Kasko-Optionen). Für Wenigfahrer ohne Auslandsbedarf ist HUK24 mit 10 € unschlagbar günstig.
Klarheit und Gerüchte
Nicht alle Details zur E-Scooter-Versicherung sind gleichermaßen gesichert. Hier der Überblick über Bestätigtes und Noch-Unklares.
Bestätigte Fakten
- Versicherungspflicht für E-Scooter bis 20 km/h seit 01.01.2022
- HUK-COBURG Haftpflicht ab 25,50 €/Jahr für 2026/2027
- LVM Haftpflicht 33 €/Jahr unabhängig vom Alter
- Neues Kennzeichen ab 01.03.2026
- Versicherungssumme bis 100 Mio. EUR bei Zurich und HUK
- Teilkasko mit 150 € Selbstbeteiligung bei LVM und HUK
- Neues Versicherungsjahr beginnt jährlich am 1. März
Was unklar bleibt
- Exakte Bußgelder für fehlende Versicherung 2026 (noch nicht final)
- Unabhängige Testsieger-Listen von Stiftung Warentest ausstehend
- Regionale Unterschiede bei der Polizeikontrolle nicht systematisch erfasst
- Genauere Preise für Fahrer unter 23 Jahren bei vielen Anbietern fehlen
HUK-COBURG (Marktführer Kfz-Direktversicherung): „Für das Versicherungsjahr 2026/2027 erhalten Sie die Kfz-Haftpflichtversicherung für E-Scooter bei uns bereits ab 25,50 €.“
LVM (Versicherer mit Alters-unabhängigkeit): „Gleicher Preis für jedes Alter – bei uns gibt es keine Zuschläge für jüngere Fahrer.“
KVMplus (Versicherungsberater): „Spätestens bis 1. März 2026. Ab diesem Datum ist das alte Kennzeichen ungültig.“
Für E-Scooter-Fahrer in Deutschland ist die Entscheidung klar: Wer bis März 2026 keine gültige Versicherung mit dem neuen Kennzeichen hat, riskiert ein Bußgeld und die Stilllegung des Fahrzeugs. Die beste Strategie hängt vom Nutzungsprofil ab – für Vielfahrer mit Auslandsbedarf bieten LVM (33 €, alter-unabhängig) oder CosmoDirect (15 €, mit Auslandsdeckung) das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, während HUK24 mit 10 € die Sparversion für Inlandsfahrer liefert.
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Häufig gestellte Fragen
Wie schließe ich eine E-Scooter-Versicherung sofort ab?
Nutzen Sie Anbieter mit Sofort-Plakette wie HUK24, CosmoDirect oder Adam Riese. Der Online-Abschluss dauert wenige Minuten, die Plakette wird direkt bereitgestellt. Bei der HUK-COBURG und Zurich ist der Prozess ebenfalls vollständig digital, allerdings ohne Express-Option.
Welche Versicherer bieten E-Scooter-Versicherung an?
Zu den bekanntesten Anbietern zählen HUK-COBURG, LVM, Zurich, HUK24, CosmoDirect, Adam Riese, Allianz, DEVK und ADAC. Daneben gibt es spezialisierte Anbieter wie InsurBro und Generali. Die Wahl hängt von den gewünschten Leistungen ab – etwa ob eine Teilkasko oder Auslandsdeckung benötigt wird.
Brauche ich Diebstahlschutz für den E-Scooter?
Eine Diebstahlversicherung ist für E-Scooter selten sinnvoll. Sinnvoller ist die Teilkasko, die bei LVM ab 77 €/Jahr mit 150 € Selbstbeteiligung neben Diebstahl auch Schäden durch Brand, Sturm oder Tierbiss abdeckt.
Welche Bußgelder drohen bei fehlender Versicherung?
Fahrten ohne gültige Versicherung können mit Bußgeldern von mehreren hundert Euro geahndet werden. Im Wiederholungsfall drohen Fahrverbote und die Stilllegung des Fahrzeugs. Die genauen Bußgelder für 2026 waren zum Recherchestand noch nicht final festgelegt.
Ist Diebstahlschutz in E-Scooter-Versicherung enthalten?
Der Basis-Schutz (Kfz-Haftpflicht) umfasst keine Diebstahlversicherung. Erst die Teilkasko deckt Diebstahl ab. Für E-Scooter mit hohem Neuwert empfiehlt sich daher die Teilkasko-Option, die bei LVM und HUK-COBURG ab rund 47–77 € jährlich verfügbar ist.



